Weihnachtsgrüße und ein Bericht über einen Besuch im Baskenland

Aus dem Wohnzimmer kommt das Geräusch von Kinderlachen. Der Weihnachtsbaum wird geschmückt und kurze Tage der Ruhe stehen uns bevor.

Wir wünschen Euch allen, Euren Familen und Freunden ein besinnliches Weihnachten und ein erfolgreiches und vor allen Dingen gesundes 2017!

alex-nash

Zeit über das vergangene Jahr nachzudenken und wie sich die Zukunft entwickeln wird.

Wir hatten unsere Bescherung bereits. Dank tatkräftiger Partner sind alle vier Ausgaben der 40inch im Jahr 2017 sichergestellt. Kein Bibbern mehr darüber ob wir die Ausgabe rausbringen können oder nicht. Wir können uns dank dieser Partner, die wir noch im einzelnen nennen werden, auf das Wesentliche konzentrieren und den Fokus auf unsere Publikationen und das Promoten oder Schulen des Longboardings/Surfskateboadings legen. Bei aller Weihnachtsstimmung. einen kleiner Seitenhieb auf die vielen Kritiker der Anfangszeit muß ich aber trotzdem loswerden. We are still here – where are you?

Das Jahr 2017 wird neben dem Longboarding wohl auch vom aufkommenden Surfskaten geprägt werden. Auf der Longboard-Embassy wird es eine Surfskate-Embassy geben und die Whitezu Backyard Ramp wird in einer kleinen Tour vor verschiedenen Shops in ganz Europa präsentiert werden. Unterstützt werden wird die Tour von namenhaften Produzenten, die sich ganz klar gegen Produktpiraterie aussprechen.

Hier noch ein kleiner Bericht von unserem Spanientrip Mitte Dezember.

Letzte Woche haben wir das Baskenland besucht und dort unter anderem auch bei der Firma Sancheski in Irun haltgemacht. Sancheski ist ein Dinosaurier der Longboard- und Skateboardszene, der seit 1966 Bretter baut. Da waren wohl 99% der Leser dieses Blogs noch nicht geboren.

Das Navigationsgerät führte mich um das Firmengebäude herum. Mehrfach, denn zum einen war das GPS Signal sehr schlecht, zum anderen war das Gebäude als solches auf den erste Blick nicht zu erkennen. Ein schlichtes mehrstöckiges Lagerhaus mit einem riesigen überdachten Vorgelände. Und hätte ich nicht den VW-Bus erkannt, dann würde ich nun die Weihnachtsfeiertage damit verbringen um das Gebäude zu kurven.

img-20161215-wa00081

Die Räumlichkeiten sind innen allerdings einmalig. 3000 Quadratmeter hat die Firma sicherlich zur Verfügung. Ein industrieller Altbau der eher an Manchester des vorletzten Jahrhunderts erinnert. In dem Gebäude befinden sich neben einem gigantischen Lager auch Dinge wie ein Kamin an dem ein paar rostige Brandeisen liegen und eine eigene Produktionsstätte zur Herstellung von Surflycras. Überhaupt scheinen die Sancheskis traditionell dem Surfen sehr nahe zu stehen. Erstaunliche Museumsstücke findet man im Showroom. Neben neuesten Soft-Tech Brettern für das Wasser, finden sich auch die allerersten Sancheski Boards in den Regalen wieder.

SONY DSC

 

Um das Thema Weihnachten nochmal zu vertiefen. Dieser scheint sein Sommergefährt zu Weihnachten immer hier abzustellen. Anders kann ich mir das Teil nicht erklären.

img-20161215-wa00061

Der Name der Firma kommt nicht von ungefähr und so hängen im Besprechungszimmer Skier, die selbst Luis Trenker Respekt abgenötigt hätten. Aktiv produziert wird in Irun nicht mehr. Es gab vor einigen Jahren nochmal einen Versuch die legendären Sancheski-Boards zu bauen, die in etwa dem Penny-Cruiser der Neuzeit ähneln und damals ein riesiger Verkaufserfolg waren. Ausserhalb Spaniens sind und waren diese Boards fast völlig unbekannt. Das Team um den mittlweile 65jährigen Jose Mari hat sich nun auf die Distribution bekannter Marken wie Landyachtz, Gravity und Slide Surfskateboards fokussiert und profitiert natürlich vom Boom der vier Rollen. Wir freuen uns schon auf die ISPO, auf der die Basken SLIDE Surfskateboards vertreten werden.

dsc_0685-1

Flattr this!