Veröffentlichungstermine Longboardbuch

Veröffentlichungstermine Longboardbuch

Der Prozess der Bücherschreibens ist für jemanden der diesen noch nie durchlitten hat, kaum nachvollziehbar. Unser Erstling ist seit Dezember überfällig und das hat sehr gute Gründe, was uns aber trotzdem nicht von der Lieferschuld befreit.Die Recherche und die Textplanung waren bereits im November abgeschlossen. Der nächste Schritt war das Lektorat und der Satz.

Aber hier taten sich gleich mehrere Probleme auf:
Die Texte die wir aus der ganzen Welt geschickt bekamen, waren natürlich fremdsprachig. Die reine Übersetzung aus dem englischen ist eigentlich nicht weiter schwierig. Zumeist sind es Phrasen die von den verschiedenen Autoren – gleich welcher Herkunft-  wiederholt und in Sätze eingebaut werden. Man übersetzt diese Texte – und um möglichst nah am Originaltext zu bleiben, verfällt man in…  ich nenne es mal eine Art Synchronübersetzung. Das heißt, nach einer Weile übernimmt man die englische Satzstellung, was sich auf die Lesbarkeit katastrophal auswirkt. Für uns hieß das konkret, jedes einzelne der englischsprachigen Kapitel neu zu schreiben, nachdem wir es tagelang übersetzt hatten. Aber nicht nur hier gab es kleinere Probleme.

Wir erhielten einige der Texte erst im Januar bzw. in den ersten Tagen des Februars. Jetzt hätten wir diese aussen vor lassen und stattdessen ins Magazin oder auf der Webseite veröffentlichen können, um schnell fertig zu werden.Aber diese Kapitel sind sehr wichtig für die Geschichte des Longboards. Die Geschichte von Patentdiebstählen (was ja leider in der Szene normal zu sein scheint) oder auch Androhungen körperlicher Gewalt und Erpressung (!), wollten wir euch nicht vorenthalten.
Die Seitenanzahl wurde immer mehr, bei 330 Seiten haben wir die Reißleine gezogen. Und so haben wir einige Kapitel, wie z.b. die Geschichte der australischen Longboardszene ausgeklammert, obwohl diese fast zeitgleich mit der US-amerikanischen und nach Stand der Recherche  zwei Jahre vor der europäischen begann.

Und so verschoben wir den Termin von Weihnachten auf Ende Januar. Von Jahnuar auf den 22. Februar – und heute am Sonntag den 28. Februar ist der Arbeitsstand dieser:
Von den 27 Kapiteln sind 18 lektoriert und können veröffentlicht werden. Von den fehlenden neun werden heute fünf fertig. Die letzten vier sollten bis Ende der Woche fertig sein. Jedesmal wenn wir ein lektoriertes Kapitel bekommen, lassen wir dieses ins Satzprogramm einfließen und parallel dazu ins Ebook-Layout-Programm.
Jetzt wo fast alle Arbeit getan ist, können wir auch einen Termin nennen, der wesentlich näher an der Realität ist. Diese hat sich übrigens für uns seit Dezember (mit Ausnahme einiger Materialtests und der ISPO) vor dem Computer abgespielt. Falls ihr mal richtig fett werden wollt und richtig ungesund aussehen wollt – fangt an unter Termindruck ein Buch zu schreiben.

Der Veröffentlichungstermin des Buches im Ebook Formates ist für nächsten Sonntag geplant. Zumindestens wir die Datei dann hochgeladen und der Distributor prüft diese. Wir werden dieses Ereignis Samstagnacht mit ein paar Tassen feiern! Das Buch in der gedruckten Version wird sechs Werktage für den Druck brauchen. Damit ergibt sich der 18. März als Auslieferungsdatum. Wir werden Euch, der Transparenz wegen jetzt täglich über die Fortschritte und Differenzen in der Lieferfrist informieren.

Und wir werden nun einen Selbstversuch starten. Die Entstehung der Ausgabe 17 des 40inch Longboardmagazins werden wir in einem täglichen Blog schildern. Mit all den kleinen Hindernissen, die sich uns in den Weg stellen. Wen es interessiert, der bekommt Einblicke in den wahnsinnigen Versuch in der heutigen Zeit ein Printmagazin herauszugeben.

 

Mehr News zum Buch auf www.longboardbuch.de und auf www.ministry-of-stoke.de

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