The Lost History of Longboarding

The Lost History of Longboarding
The Lost History of Longboarding

Ja, ich geb es zu! Es ist Werbung in eigener Sache. The Lost History of Longboarding ist ein echter Schinken. 336 Seiten, DINA 4 im Hardcover für 34,90.

Das ist nicht zuviel für ein Fachbuch.

Eigentlich wollten wir es wie alle Autoren machen, die ein Erstlingswerk veröffentlichen. Print on Demand heißt das Zauberwort. Aber die Verlage sind da recht eigen. Zwar kann man eine Art Businessplan online erstellen, das Buch hätte dann aber um die 60 Euro kosten sollen (wobei dem Autor dann um die 3 Euro bleiben). Das ist dann doch zuviel des Guten. Also drucken wir selbst auf eigenes Risiko. Dadurch schneiden wir uns von diversen großen Mainstreamplattformen ab. Bei Amazon muß man z.b. ziemlich lange suchen und wühlen, bevor man das Buch findet. Im Buchhandel ist es einfacher. Da wir als Verlag dort gelistet sind, kann also in jedem Thalia oder ähnlichen Buchläden das Buch bestellt werden. Bestellt -nicht gekauft, denn das Risiko Bücher aus dem Eigenverlag aufzunehmen, geht heute niemand mehr ein. Aber wir haben ja unsere Seite auf der man The Lost History of Longboarding bestellen kann.

Die Kritiken, die wir für das Buch erhalten haben, waren durchweg positiv. Das hat mich verwundert, ist doch keiner der Autoren und Helfer ein Schriftsteller oder ähnliches. Und doch scheint es den Nerv getroffen zu haben. Wenn es Musik wäre, dann wäre es nicht so sehr Punkrock – eher erdiger Blues oder Soul. Steckt man vier Jahre in einem solchen Projekt fest, hat man auch eine gute Chance darüber betriebsblind zu werden und Dinge auf seine eigene, etwas schrullige Art und Weise zu sehen. Aber hey, uns war von vornherein klar. Ein neuer Harry Potter wird es ohnehin nicht. Dann können wir die Leute auch mit Details langweilen, die ihnen die Mainstreambücher nicht bieten können. Teilweise weil es nicht populär ist, teilweise weil so tief in die Materie gebohrt wurde, dass man das Urethan beinahe schon riechen kann.

Überzeugt euch selbst. Alle Bestellungen, die bis zum 14.12 hier eingehen, verlassen vor Weihnachten unser Haus.

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Die Autoren begleiten den Brettsport von den Anfängen in Polynesien vor 4000 Jahren, über erste Longboards auf Rädern 1930 und den darauffolgenden Boom in den 60ern des letzten Jahrhunderts – bis hin zum aktuellen Höhepunkt des Sports. Bei den über 300 Seiten mit Bildern und Illustrationen versehen ist nicht nur die Historie hoch interessant, Das Buch ist auch gespickt mit unterhaltsamen Stories, die uns mehrfach ungläubig & unaufhaltsam den Kopf schütteln liessen. Schenkelklopfer inklusive! Es geht um die Entwicklung, Patente, Olympia, sowie Diebstahl & Erspressung… Es geht um Hintergründe & little dirty Secrets.

Hardcover Hardfacts

  • Einband: Hardcover mit Schutzfolie
  • Druck: 308 Seiten s/w
  • Verlag: Ministry of Stoke
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3-00-052608-4
  • Größe: 30,2 x 21,5cm
  • Gewicht: 1.2 kg

 

Wir als Longboardmagazin fühlen uns verpflichtet euch das Glück, die Schmerzen und den Flow zu erklären.

Einige Artikel haben wir aus alten Ausgaben der 40inch übernommen. Da wir das Magazin aber als reines Printprojekt gesehen haben, sind die Artikel aus dem Magazin auch nicht online zu finden. Viele der Ausgaben sind ausverkauft und nur noch in digitaler Form verfügbar. Wir möchten euch jedoch Geschichten aus den ausverkauften älteren Ausgaben nicht vorenthalten. Aus diesem Grund werdet ihr die ein oder andere Geschichte aus den Magazinen hier wieder finden.

Beginnen wir mit unserer Reise durch die Zeit genau HIER.

Lang, lang ist es her. Solange, dass es keinerlei überlieferte Aufzeichnungen gibt. Viele werden jetzt denken, ok, 1993 war google noch nicht erfunden – ergo irgendwo davor. Nein, um die Historie des Longboards zu erkunden, müssen wir weiter in der Menschheitsgeschichte zurück. Begonnen hat alles zu einer Zeit als wir Germanen unsere Nachbarn noch mit dem Steinkeule um den Baum gejagt haben…

 

 

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