Spaß im Parkhaus – das Ninja Prinzip

Parkhäuser Skaten
Parkhäuser Skaten

Spaß im Parkhaus – das Ninja Prinzip

Heute morgen hat Brad Miller einen Artikel über das Benehmen in Parkhäusern gepostet. Fanden wir gut und haben das mal auf deutsche Parkäuser umgeschrieben.
Grundsätzlich ist das Skaten in Parkhäusern verboten. Das hat in der Regel versicherungstechnische Gründe. Wenn ihr Glück habt, erlaubt ein Verantwortlicher das Skaten. Wir haben uns schon mehrere Hausverbote gefangen, obwohl wir wirklich pflegeleicht sind. Hier eine Liste mit Tips. Wenn ihr ein Parkhaus habt, in dem es erlaubt ist oder es keine Rolle spielt, ob man laut ist – laßt es uns wissen.

 

1. Wir sind nicht willkommen in Parkhäusern. Im dümmsten Fall sind die Boards weg. Also nur reinschleichen, wenn keine Security vor Ort ist. Gitter oder ähnlich Hindernisse wie Verbotschilder bedeuten: Wir begehen Hausfriedensbruch!

2. Wir sind Ninjas. In der Garage herumzuschreien ist keine gute Idee. Der Lärm wird durch die Bauweise der Parkhäuser verstärkt und ist fast immer der Grund, dass wir Hausverbot kriegen oder man uns erwischt.

3. Wenn wir im Parkhaus herunterfahren, dann in die richtige Richtung. Wir fahren NICHT in entgegengesetzter Richtung die Fahrbahn herunter. Das kann üble Verletzungen und Schäden nach sich ziehen.

4. Sollte klar sein –  aber nochmal zur Sicherheit. Wir fahren nicht gegen Autos. Das Beschädigen von abgestellten PKWs, auch ein Grund warum das Fahren in Parkhäusern ungern gesehen wird. Autos sind BähBäh :)  Wir lehnen uns auch nicht gegen Autos – überhaupt vermeiden wir die Nähe.

5. Kein Müll – Parkäuser haben Mülltonnen. Wir benutzen diese! Müll ist ein Problem. Wir gehen am besten mit gutem Beispiel voran und machen eine Abwärts- oder Aufwärtstour und räumen den Müll weg. Auf jeden Fall sollte das Parkhaus nach unserem Besuch sauberer sein als voher.

6. Wenn wir die Aufzüge benutzen, dann rauchen wir nicht in ihnen. Wir legen keine Spur für die Security. Ausserdem haben Fahrstühle oftmals Rauchmelder.

7. Auch wenn der Anreiz groß ist und die Abfahrt super…. Wir fahren nicht nach der Abfahrt aus der Garage heraus und auf die Straße. Besser im ersten Stock stoppen und wieder nach oben laufen.  Das verhindert unnötige Aufmerksamkeit und gefährdet niemanden.

8. keine Kickflips – keine Tigerclaw oder was auch immer. Schließlich ist es ein Parkhaus und kein Skatepark. Die Boards durch die Gegend zu werfen, macht Lärm, der von der Security, Anwohnern oder der Polizei leicht als Vandalismus interpretiert wird.

9. Keine schlechte Idee, ist es im Fahrstuhl  den Knopf für den ersten Stock zu drücken, wenn man oben losfährt. Das macht den Transport aus den unteren Stockwerken schneller. Wir müssen nicht auf den Aufzug warten… Bei der Gelegenheit können wir auch alle Knöpfe nacheinander drücken. Mal sehen ob wir schneller sind als der Aufzug….

10. Fluchtrouten? Haben wir! Weil wir uns vorher angeschaut haben wohin die Treppen führen. Keinesfalls wollen wir aber aus dem ersten oder zweiten Stock springen – wir könnten es – aber die Securtiy nicht.. Das ist es nicht wert. Dann lieber erhobenen Hauptes das Hausverbot kassieren.

11. Wir lieben unsere Polizei! Nichts ist schräger als die Polizei oder die Security dumm anzugehen. Sie können uns nämlich das Leben zur Hölle machen. Wir rennen nur weg, wenn wir wirklich müssen. Wir wissen: Viele von den Jungs skaten auch!! Und wir haben ja keine Bank überfallen.

12. Wir brechen NIEMALS in Parkgaragen ein um dort zu skaten. Das kann böse ausgehen.

13. Wir halten Ausschau nach Sicherheitkameras. Vor allen Dingen auf dem Dach sind meistens Kameras. Das sind keine Gopros und nein, die sind weder für RTL noch für Youtube sondern dazu gedacht uns zu erwischen.

14. Wir sind clever und parken nicht mit dem Auto im Parkhaus. Wenn es Ärger gibt, stecken wir wie die Maus in der Falle….

15. Wir setzen uns nicht auf die Geländer der oberen Stockwerke. Zum einen werden wir gesehen, zum anderen gibt es gesündere Wege, als drei oder vier Stockwerke im freien Fall zu bewältigen. Auch wenn wir als das Ninjas das könnten.

16. Sliden ist cool. Aber wir schauen uns lieber nach Ölflecken um. Viele Autos verlieren Öl und das ist des Skaters Tod. Wenn wir also nicht wie eine unbetankte V2 Rakete sinnlos durch die Gegend fliegen wollen checken wir die Kurven…

17. Parkhäuser sind schmutzig. Autos hinterlassen eine Menge Gummi, Staub, Rost und was auch immer. Besser ist es ein Bandana vor dem Gesicht zu haben oder vielleicht sogar Schutzbrillen. Klingt komisch, aber nachdem wir unsere Boards und Schuhe angesehen haben werden wir feststellen, dass Duschen nach dem Skaten eine sehr gute Idee ist…

18. Wir fahren immer in EINER Gruppe. Nichts ist übler, den finalen Slide im unteren Stockwerk zu ziehen, wenn just dort der Rest steht und mit den Sicherheitsorganen gerade ausdiskutiert, dass hier niiiiiiemals geskatet wird und wir uns ja zu benehmen wissen.

19. Für die Verständigung nutzen wir Laserpointer oder Lampen. (oder spielzeugfunkgeräte) Niemals schreien wir aus dem fünften in den ersten Stock, dass wir jetzt losfahren oder das Bier leer ist.

20. Taggen ist Blödsinn. Zumindestens dort wo wir Skaten wollen. Beim nächsten Besuch steht die Security schon mit Terpetin und Lappen für uns bereit. Und statt zu Skaten, dürfen wir schrubben. Und das sieht mal richtig Scheisse aus – als Ninja mit dem Putzlappen.

21. Hin und wieder gibt es Toiletten in Parkhäusern. Die benutzen wir. Wir pinkeln nicht ins Parkhaus. Wipe-Outs im Urin des Fahrers vor mir, ist nicht das was ich mir unter einer entspannten Abfahrt vorstelle. Insofern es klar sein sollte, dass es stinkt.

Flattr this!

2 Trackbacks / Pingbacks

  1. Longboarding im Parkhaus › strongg.com
  2. Longboarding im Parkhaus › strongg.com!

Kommentare sind deaktiviert.