Shark Wheel – Ihr Ungläubigen…

Shark Wheels

Nachdem wir gestern Sector9 unter die Lupe genommen hatten, wenden wir uns heute einem weiteren anfänglich umstrittenen Brand zu.

Shark Wheels – Wow! Als wir das Produkt zum ersten Mal gesehen haben, hielten wir es für einen schlechten Scherz.

Der Blick auf den Kalender sagte uns: Juni 2013 – nein, kein Aprilscherz. In den Foren brach sofort ein riesiger Shitstorm aus. Zu teuer, nicht funktional, übler Chinaschrott… Aber es wurden unter dem Strich 79.350 Dollar eingesammelt. Das Finanzierungsziel wurde dicke übertroffen. Binnen 72 Stunden waren schon über 80% der geforderten Summe erreicht.

Die Business Times, Discovery Channel, Reddit, The Atlantic – überall tauchten die Sharkwheels auf. Sogar in der US-Version der „Höhle der Löwen“, dem „Shark Tank“, wurden die Rollen präsentiert. Dort kamen nochmals 225.000 Dollar dreier Investoren zusammen. Knapp ein Jahr nach dem Hype, entwickeln die Kalifornier sogar Rollen für Rollstühle.

Aber wie viele von den Skaterollen wurden nun verkauft? Die aktuellen Zahlen kennen wir leider nicht. In den ersten drei Monaten gingen 4.000 (!) Rollensätze über die Ladentheke. Die Kritiker der Rolle verstummten auch nicht, als Casper Grette den ersten Platz beim Kongsberg Downhill in Norwegen einfuhr und somit die These widerlegte, Shark Wheels wären nicht funktional. Ganz klar: Platz eins  für die bestgehassten Rollen der Welt.

Was bleibt vom Boom? Nun die Haie aus Kalifornien gehen ihren Weg. Ähnlich Sector9 lassen sie sich von Haßkritiken nicht aus der Bahn werfen. Und der weltweite Erfolg gibt ihnen recht. Wir persönlich finden, dass es eine reine Geschmacksache ist, ob man die Rollen fährt oder nicht. Allerdings ist das Sliden mit den Teilen ein teures Vergnügen. Nach wenigen Rutschern hat man das Profil. um das es eigentlich geht auf dem Gehweg verloren und hat damit nur noch eine Rolle unteren Qualitätsdurchnittes. Also Cruisen ja, Freedride nein.

Eine perfekte Regenrolle.

www.sharkwheel.com