Omen Longboards – Scrapyard Projekt

Was tun mit Fehlproduktionen?

Einige Hersteller verkaufen Boards mit Lackfehlern oder anderen kleinen Macken zum Discountpreis, andere entsorgen diese. Eine sehr gute Idee kommt aus Lynnwood/Washingtom von Omen Longboards, die beweisen dass es sich lohnen kann andere Wege zu gehen. Omen Longboards war vor einigen Jahren der Geheimtip in SachenFreeride und Downhill. Im letzten Jahr auf der ISPO präsentierten sie ihren ersten Dancer und dann…., ja dann wurde es ruhig um Omen Longboards. Wobei wir uns den Stiefel anziehen können, denn wir haben nur drei oder vier Mal nachgefragt was es neues gibt. Das reicht natürlich nicht aus, um eine Antwort zu erhalten, denn die Jungs werden mit Anfragen überschüttet.

Wie auch immer, Omen Longboards ist immer noch aktiv und hat neben sehr vielen Videos und Bildern, eben diese Geschichte mit den „zweite Wahl“ Brettern
vorzuweisen. In der Regel wurden alle Boards mit Lackfehlern oder Kratzern komplett schwarz angesprüht und dann eingelagert, denn das nachhaltige Arbeiten
ist den Jungs aus Lynnwood wichtig. Kein Gramm Holz sollte verschwendet werden. Das gleiche gilt für Boards die Blasen werfen, delaminieren oder sonstige Fehler aufweisen. So wurde das Scrapyard Projekt ins Leben gerufen. Die Idee hinter dem Scrapyard Projekt von Omen Longboards ist denkbar einfach. Es gibt dutzende von Grafikentwürfen, die niemals umgesetzt wurden. Diese werden nun auf die „2nd“ Boards aufgetragen und dann gehen diese wieder in den Verkauf. Und nicht zum vollen Preis, d.h. hier kann durchaus ein Schnäppchen gemacht werden. Das Buzzkill kostet in der Malibu Grafikversion nur noch 80 USD statt der 139 USD, die es mal hätten kosten sollen.

Omen Longboards

Das Barefight kommt in einer 9″ Version daher und liegt ebenfalls bei 80 USD. 70 Dollar gespart möchte man meinen. Schaut man genauer hin, dann erkennt man, dass das Barefight 9,5″ im Original ist und hier am Shape nachgearbeitet wurde. Und das Buzkill gibt es in der Originalversion auch schon für 90 USD. Das Griffon kommt hingegen mit einer Retrografik für 80 Dollar daher und man spart 60 Dollar zum Originalpreis.

Aber man muß ja die Kirche im Dorf lassen. Zu verschenken haben wir alle nichts und sicherlich hat der Rabatt seine Gründe. Ob es sich lohnt dort ein Board zweiter Wahl zu kaufen, muß jedem selbst überlassen sein und doch dürfte es für Sammler interessant werden. Die genannten Original-Boards werden in Deutschland ja zum Teil ebenfalls mit 50% Rabatt verkauft.

https://www.omenlongboards.com

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