Moonshine mfg – Hooch

Moonshine MFG Hooch

Moonshine mfg – Hooch

Die Idee Produktionsstätten für Kiteboards oder Snowboards zu nutzen, um Longboards zu bauen, ist nicht neu. Neversummer oder Buddy Buddy sind die besten Beispiele für diese Art Erfolgsgeschichte. Meistens am Reißbrett geplant und von Szenefremden gesteuert, kommen am Anfang Shapes und Boards heraus, die nichts besonders sind. Speziell Neversummer hinkte in den ersten Jahren mit seinen Shapes deutlich hinterher. Platt wie das Watt kann man sagen. Aber irgendwann vor zwei Jahren hat in Colorado jemand etwas in den Kaffee getan und die Bretter gewannen an Profil. Die Versuche anderer Firmen die Infrastruktur zur Fertigung von Longboards zu nutzen, scheiterten oft an der Idee in sich. Denn ein Kiteboard hat, ändert der Konstrukteur nicht den Aufbau, soviel Flex dass die Boards sich müde wie Hängebauchschweine durch die Straßen winden. Diese verstümmelten Kiteboards sind in der Vergangenheit schnell vom Markt verschwunden.

Anders ist die Geschichte von Moonshine MFG gelaufen. Die Firma The Distillery mfg ist in der Kitesurfszene weltbekannt, kommen doch die Slingshot Kiteboards und Wakeboards aus der Werkstatt am Columbia River im Nordwesten der USA. Die Natur ist hier noch Natur und die steilen Abfahrten der Gegend schreien nach Urethan.

Longboards zu bauen stand nicht auf der Agenda und die passionierten Skateboarder im Firmenteam begannen nach Feierabend mit der Entwicklung von Skateboards. Diese wurden für den Eigenbedarf gebaut, ohne den Hintergrund die schnelle Mark zu machen. Und was für Bretter sie bauten

Es passte natürlich alles: Der Longboardboom war auf seinem Höhepunkt und die Nachfrage nach Boards mit hoher Qualität riss nicht ab. Und so entschied die Firmenleitung, die Bretter in Serie zu bauen und auf der ISPO zu präsentieren.

Moonshine mfg - Hooch
Bereits beim ersten Auftritt auf der ISPO zollten die Mitbewerber dem Hersteller aus dem Bundesstaat Washington Respekt. Die Shapes waren zwar noch nicht so durchdacht, wie sie es jetzt sind aber die Konstruktion war dermaßen ausgearbeitet, dass sich die Präsenz der Bretter in der Halle wie ein Lauffeuer verbreitete. Die schlagfesten Urethankanten waren nur eines der Highlights. Das sich mit dem Slingshot Vertrieb in Deutschland ein vorhandener Vertrieb um den Verkauf kümmerte, wirkte sich ebenfalls positiv auf die Marke aus. Denn statt auf Distributoren mit dutzenden Brands im Portfolio wurde hier, ähnlich wie bei Neversummer auf altbewährtes gesetzt. Und so landeten viele Bretter natürlich dort, wo Slingshot Kiteboards verkauft wurden.

Aktuell sind die Boards von Moonshine MFG sehr beliebt. Und gerne wird mittels Aquarium die Wasserbeständigkeit präsentiert. Stellvertretend für die Bretter möchten wir hier das Werbevideo zum Moonshine mfg – Hooch zünden. Ob die Jungs auf der ISPO in München ausstellen, ist noch nicht bekannt.

 

 

Mehr Informationen findet ihr auf http://www.moonshinemfg.com

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