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„Mir liegt es zu Schaupielern“ – die Studie zu PLEV

  • Posted by Redaktion
  • On Dezember 16, 2018

Eine Menge Wirbel gab es um die Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen. Da war von einem neuen Entwurf die Rede und von einer Studie. Studie klingt geil. Die haben uns und unsere Passion für Longboards und Elektrolongboards durchleuchtet.

Nach dem Studium der Studie bin ich baff. Denn das Anfertigen der Studie hat höchstwahrscheinlich Unsummen verschlungen. Einen genauen Wert konnte ich nicht ermitteln, auch nicht für vergleichbare Werke. Wohl aber, dass Studien in der Regel immer etwa vier bis fünf Jahre dauern. Wir dürfen leider auch nicht auszugsweise Inhalte dieser Studie veröffentlich deshalb:

hier nochmal die studie zum mitlachen

bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2018/2142/pdf/F125_Internet_PDF.pdf   

 

Wie man auf seite 46 sieht, wurden Elektro-Skateboards schon gar nicht mehr getestet….. da hat man dann im vornherein entschieden, wie es scheint.

60% der Studie sind gefüllt mit blablabla… Man muß sich das ja so vorstellen, dass die Leute die diese Studie gemacht haben, viel viel Geld erhalten. Also müssen sie auch liefern. Volumen. Ich würde es in dem Fall wohl nicht anders machen. Aber ich würde mit den zur Verfügung stehenden Mitteln keine vier Jahre brauchen.  Um das abzuliefern was dort geschrieben steht eher eine Woche. (unter Berücksichtigung dessen, das man ein so großes Team und ein Riesenbudget zur Verfügung hat)

Die ersten 20 Seiten sind nur Zusammenfassung der aktuellen Situation. Wie sieht es in anderen Ländern aus und was machen wir hier eigentlich.

Die letzten zehn Seiten der Studie sind Erklärungen ala

Bild 51= Wackelbrett  und Eigenwerbung für erschienene Studien.

17 Seiten sind Blankofragebögen, deren Fragen dort extrem wichtig erscheinen…

Beispiel: bitte bewerten sie folgende Aussagen:

o ab und zu muß ich mich richtig ausleben zu können

oder auch

o mir liegt es zu Schaupielern und in eine zweite Haut schlüpfen zu können

und… „Alle Probanden waren Mitarbeiter der BASt und hatten größtenteils keine Vorerfahrung“    Da sind einige Stilblüten drin.

57 Seiten sind die eigentliche Studie, davon nochmals 10% großzügig dimensionierte Tabellen, deren Sinn sich einem nicht wirklich erschließt.

Um mal Butter bei die Fische zu geben…

Für das Egret haben sich 50% der Probanden dazu entschieden, während der Fahrt Handschuhe zu tragen. HANDSCHUHE!? Das Egret (ein Scooter) wird mit einem kleinen Kippschalter geregelt. Der bedarf Fingerspitzengefühl. Mit Handschuhen wird das definitv nicht funktionieren. 100% votierten für Rückenprotektoren.. 100% für Knieprotektoren.

Ich würde ad hoc auch auf kaum einen dieser Gefährte in der Stadt fahren wollen. Diese Studie erweckt einen lustigen Eindruck. Haben die auch die Einführung von Autos so geprüft? Irgendjemand genommen, ohne Führerschein, der noch nie in so einem Kfz unterwegs war und gesagt: „hier gehts an und – jetzt fahr mal hier Slalom und dann mal auf die Wand zu mit Vollgas und bremse“

Bezahlt hat diese Studie der Steuerzahler. Was eine solche Studie gekostet hat, werden wir noch herausfinden. Und vor allen Dingen was daran VIER Jahre gedauert hat.

Reale statistische Werte über Anzahl der erwarteten Fahrer in Deutschland, basierend auf verkauften Einheiten der verschiedenen Händlern + Forecast wird man nicht finden. Ebenso wenig wie die zur Verfügung stehenden Fahrwege. Stattdessen wird gemutmaßt, dass mit einer Lenkstange dem Speedwobble auf die Pelle gerückt werden könnte. Liebes Banst Team, gerne können wir euch reale Gründe für Speedwobble nennen und wie man sie verhindert.