Graveyard Longboards

Graveyard Longboards – Der Name ist Programm. Die Findung des Namens war leicht  – wenn man mit 100 Sachen die Straßen herunterbombt, ist man dem Friedhof näher als der Blumenwiese. So lautet dann auch ihre Kritik an den vielen Marken, die dem Longboardsport ein Weichspül-Image verpasst haben. Weniger Ukulele – mehr Punkrock, die Aussagen der Protagonisten polarisieren. In einem Interview haben die Jungs ganz klar den Kurs bestimmt. „Wir scheissen auf den Mainstream“

Böse wollen sie sein und nicht angepasst. „Dreckig und hundsgemein.“

Das wirkt zunächst einmal sehr gestelzt, beschäftigt man sich jedoch mit den Jungs und der Marke, sieht man die Authenzität, die viele Anbieter dem Kommerz zuliebe geopfert haben.

Und die Bretter? Reine Downhill- und Freerideboards basierend auf einem Esche/Ahornmix, verstärkt mit Fiberglas. Sepulcretum, Anthropohagus und Scriptum heißen die drei verfügbaren Modelle. Betrachtet man die Grafik der Boards das erste Mal, ist eine Ähnlichkeit zu Root Longboards nicht von der Hand zu weisen. Die Boards des Gewinners des Readers Choice Award der 40inch ähneln dann auch in der Namensgebung der Bretter von Graveyard. Ohne Kopieren zu wollen, nach eigenen Aussagen aber inspiriert von Alexander Dietrichs Style, sind die Bretter geschaffen für das schnelle Fahren ohne Kompromisse. Im Rahmen der letztjährigen DLL wurden die Boards bereits im Wettbewerb getestet.

Auch das Magazin Rolligebrettl berichtete schon über die Ravensburger Longboardmanufaktur. Falls ihr Interesse an einem Board habt, so könnt ihr über Facebook Kontakt aufnehmen: Graveyard-Longboards