Dancing auf dem Longboard

Dancing auf dem Longboard

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Das Dancen ist die wohl kreativste Art, sich auf dem Rollbrett zu be-wegen. Und es ist wohl, nebenbei bemerkt, auch die älteste Variante des Rollbrettsports – abgesehen davon, sich so schnell wie möglich den Berg hinabzustürzen. Geht man ganz weit in die Historie des Boardsports zurück, so finden sich in Polynesien Spuren von Surfern. James Cook schilderte, wie elegant die Eingeborenen sich auf ihren Surfbrettern bewegt hätten. Das liegt nunmehr über zweihundert Jahre zurück.

 

Seitdem ist viel passiert. Das Surfen wurde von den englischen Besatzern verboten; die Hawaiianer sollten lieber in die Kirche gehen. Oder sich der Rinderzucht widmen. So schenkte George Vancouver um 1785 den Hawaiianern acht Longhornrinder. Aber damit konnten die Ureinwohner nichts anfangen. Die Rinder fraßen die Grasdächer der Häuser auf, und so hieß es weitherhin Longboard statt Longhorn.

Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte das Surfen ein Revival – eigentlich war es ja nie ganz aus der Kultur Hawaiis verschwunden. Und es schwappte nach Kalifornien und Europa. Es dauerte nicht lang und die Skate-Longboards waren die Ersatzdroge für die Surfer, wenn es keine Wellen gab. Der Name Longboard trifft es. Mit Longboard werden die übergroßen Surfboards bezeichnet, auf denen eher das gemütliche Wellenabreiten zelebriert wird. Und diese übergroßen Boards dürften auch den Brettern der ersten Surfer recht ähnlich gewesen sein. Vor ein paar hundert Jahren wurden die Bretter traditionell aus einem Stück Holz gefertigt. Dieses musste ein entsprechendes Volumen aufweisen. Längen jenseits der fünf Meter waren wohl keine Seltenheit.

Und der Surfstyle war dem angepasst. Statt radikal die Wellen zu schlitzen, tanzte man auf dem Brett und verbeugte sich zum Abschluss des Rittes vor der Welle.

Als die ersten Surfer Ton- oder Eisenrollen unter Holzbretter schraubten, gab es weder Konkave noch Kicktails. Tricks wie der Ollie waren noch nicht möglich, und so behalf man sich mit den althergebrachten, typischen Longboardschritten: Peter Pan, Hang Ten oder Hang Five. Mit dem aufkommenden Skateboardtrend und der von Larry Stevenson und Jerry Madrid entwickelten Tails und Konkaven änderten sich auch die Tricks. Das Dancing geriet beinahe in Vergessenheit.

 

Die Boardshapes veränderten den Style. Oder der Style die Boardshapes? Am Ende blieben in der breiten Masse bis auf den klassischen Minicruiser nur noch der Shape des uns bekannten klassischen Skateboards übrig. Die große Renaissance des Longboards Anfang diesen Jahrzehnts brachte neben Downhill- und Slalomboards auch wieder längere Cruiser hervor. Und mit diesen Brettern begann der erneute Siegeszug des Dancens. Der Begriff Evolution leuchtet ein, wenn man einen Blick auf die Veränderungen wirft, denen die Dancershapes unterzogen wurden.

140 bis 150 Zentimeter lang waren die meisten Dancerboards der „ersten“ Generation. Platt wie das Watt am besten und ohne Kicktails. So rasant das Longboarden boomte, so rasant entwickelte sich auch die „Nische“ Dancen. Interessant ist die Interpretation dieser Disziplin, wie sie zum Beispiel die Koreaner verstehen. Hier gibt es Moves, die in Deutschland oder Europa noch keinen Namen haben. Im krassen Gegensatz hierzu ist das Dancen in den USA weitgehend unbekannt. Natürlich wird dort auch auf dem Board getanzt, nur das Dancen als Wettbewerb ist dort noch nicht wirklich angekommen. So schaute uns einer der Geschäftsführer von Hamboards erstaunt an, als wir ihm vom Dancefieber in Europa erzählten. Schließlich sind gerade seine Hamboards perfekt dafür geeignet. Wobei die Hamboards natürlich dem klassischen Oldschoolboard am nächsten kommen. Mit fast 200cm Länge lässt sich auf ihnen schon mal eine Polonaise tanzen; moderne Moves wie ein Shove-it geraten jedoch zur Gefahr für alle, die in der näheren Umgebung stehen.

 

Bei den Arbeiten zu diesem Artikel befragten wir auch das Urgestein der deutschen Dancerszene. Peter Markgraf war deutscher Meister im Dancen, hat sich aber aus der Wettbewerbsszene ziemlich zurückgezogen.

peter

 

Seine Aussage bezüglich des perfekten Dancers deckte sich mit unseren Recherchen:
„Das perfekte Dancerboard ist meiner Meinung nach um die 1,25 Meter lang, symmetrisch und hat breite Double Kicks. Ich mag Full Shapes mit einer angenehmen Konkave bis in Nose und Tail. Der Flex ist natürlich auch wichtig. Ausgewogen sollte er sein. Ich brauche genügend Flex, um entspannt und mit Flow zu boardwalken, aber genauso sollte es genügend Härte mit sich bringen, um verschiedenste Tricks und Kombos machen zu können. Also nicht bocksteif und auch kein Hängebauchschwein. Einfach die ausgewogene Mitte.“

 

Was sich am meisten verändert hat, ist, dass so gut wie jede Longboardschmiede ein Dancermodell baut oder aber eines in der Planung hat. Die wohl bekanntesten und beliebtesten Boards haben wir  abgebildet, ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Warum das Dancen binnen kürzester Zeit so populär geworden ist, erklärt uns Peter damit, dass es keine großen Hürden gibt, um es zu erlernen. „Es liegt wohl eher am einfachen Einstieg und an schnellen Fortschritten, die man machen kann. Dancen kann man ja quasi überall. Man braucht keinen Berg, gesperrte Straßen oder spezielles Equipment.“

Was im gleichen Maße wächst, ist die Anzahl der Wettbewerbe. Neben dem „So you think you can Dance“-Contest in Eindhoven, gibt es überall kleinere Veranstaltungen, ja, jeder Schulhof kann zur Bühne umfunktioniert werden. Ein Wertungssystem gibt es noch nicht, weder sind Brettgrößen festgelegt noch gibt es „Old dogs“, die eine jahrelange Erfahrung aufweisen.

 

Die Leute, die in der Szene verwurzelt sind und die Erfahrung hätten, fahren lieber selbst auf den Contests. Hinzu kommt, dass die Disziplin im Hinblick auf die Wettbewerbe noch sehr jung ist. Wie will man Tricks bewerten? Macht es einen Unterschied, ob man einen Kickflip mit dem 140cm langen Dancer macht oder mit einem Skateboard?

In Eindhoven wurde der beste Flow bewertet, weniger die Tricks. Und so sehen auch Peters Tipps für angehende Tanzkönige aus: „Habt Spaß an dem, was ihr macht, und lasst euch keine Grenzen aufzeigen! Dancen ist und kann noch viel vielseitiger werden. Tricks sind nicht alles. Es geht um Style und Flow. Dancen/Boardwalken kommt vom Surfen, und das geht einher mit fließenden Bewegungen. Keiner will einen Roboter dancen sehen. Geschmeidige, flowige Steps, gepaart mit einem lässigen Style und abgefahrenen Tricks. Das flasht mich derbe!“

Wir werden immer mal wieder per Leserbrief darum gebeten, Schrittfolgen oder Tricks zu erklären. Aber dies ist auf Papier sehr schwierig. Im Internet werden auf den Videoportalen wie Youtube, Vimeo und wie sie alle heißen, diese Tricks sehr gut erklärt, besser geht’s nicht.

Als Einstiegstricks sind der Peter Pan und der Cross-Step unumgänglich. Auf diesen beiden klassischen Surfmanövern basiert das Dancen, und sie sind quasi die Startrampe für alle weiteren Kombinationen. Pivots, Shuvits und Manuals wären die nächste Stufe. Aus den aufgezählten fünf Tricks lassen sich unendlich viele getanzte Kunstwerk-Kombis gestalten. Peter übt übrigens aktuell den Swedish Nose Manual Old-School Varial Flip Off, so seine wohl nicht ganz ernstgemeinte Antwort auf die Frage nach seinem aktuellen „Training“. Dass er trotz aller Lockerheit die Sache ernsthaft angeht, erkennt man daran, dass er in seinem Handy ein Notizbuch hat, in dem er neue Kombinationen festhält.

 

Aber auf Wettbewerben wird er zukünftig nicht mehr aktiv zu sehen sein.

„Ich fahre seit letztem Jahr keine Contests mehr mit. Das hat mehrere Gründe. Ich versuche immer mein Bestes zu geben und bin dabei sehr fokussiert, was aber manchmal dazu führte, dass ich auf einem Contest, an dem auch Freunde teilnahmen, die ich nur zwei- oder dreimal im Jahr sehe, mich mit diesen kaum unterhalten konnte, da ich so mit mir selbst beschäftigt war.

Da fährt man hunderte von Kilometern – am besten noch ins Ausland – und hat nicht mal die Zeit, sich mit seinen Kumpels, die man nur auf den Contests sieht, auszutauschen. Traurig! Ich war letztes Jahr auf einigen Veranstaltungen nur als Zuschauer und nicht als Teilnehmer und bin genauso viel geskatet, habe neue Tricks gelernt, viel gelacht und neue Menschen kennengelernt. Das fetzt mehr. Nichtsdestotrotz bin ich weiterhin aktiv in der Szene unterwegs und lege nun meinen Fokus auf gute Videos und Fotos.“ Und so geht es vielen, die in der Szene aktiv sind.

 

 

Gemeinsames Skaten und Abhängen ist wichtiger als der Wettbewerb. Und so ist die Dancerszene den Hawaiianern in ihrer Ursprünglichkeit
am nächsten. Aloha heißt eben auch: Setz‘ dich, nimm dir ein Bier und chill‘ mit uns…

Trotzdem gibt es natürlich Fahrer wie Peter, die aus der Masse der Rollbrettfreunde herausstechen.

Da es nirgendwo auf diesem Planeten eine ähnlich große Dancer-Veranstaltung gibt, kann man die von den Veranstaltern in Eindhoven ausgesprochene Bezeichnung „inoffzielle Weltmeisterschaft“ durchaus stehen lassen.

Die Gewinner fuhren auf deutschen Boards den Sieg ein: Während Giulia mit einem Bastl gewann, beeindruckte Carl Förster mit einem Solalaboard namens Akrobat.

Beide wären wohl nicht auf dem Podium ganz oben gelandet, wenn sie ein Board der ersten Generation genutzt hätten.

„Kann der Bauer nicht schwimmen, liegt es an der Badehose“, dieser Spruch trifft hier wohl schon ein wenig zu.

Auch wenn Flippo von Solala sagt: „Es lag wohl weniger an unserem Board, dass Carl gewonnen hat“, so dürfte das Brett sehr wohl einen Anteil am Sieg haben.

Carl ist uns schon vor ein paar Jahren durch Videos aufgefallen, die er als Teamfahrer von Solala gepostet hat. Skill und auch Flow haben uns beeindruckt. In Eindhoven fand im Februar besagter Contest statt. Und neben Giulia bei den Damen gewann eben Carl in der Open Class. Da muss natürlich ein Interview mit dem inoffziellen Weltmeister her. Dieses führte Flippo von Solala.

Hey Carl, erst mal herzlichenGlückwunsch zum Gewinn des „So You Can Longboard Dance“-
Wettbewerbs in Eindhoven. Der Contest ist ja der größte DanceContest weltweit. Heißt das, dass Du
jetzt den Titel Dance Weltmeister trägst? 😉
Haha…ja…keine Ahnung. Was bleibt, ist auf jeden Fall eine emotionsgeladene Erinnerung im Herzen und Anerkennung für mei-nen Skatestyle, der ja schon eine sehr eigene Abwandlung aus Dancing, Freestyle und Streetskaten ist.

Wie lange gibt es den Contest in Eindhoven schon? Den gibt’s jetzt seit drei Jahren! Er ist so gut organisiert, dass er mittlerweile der bedeu-tendste Longboard Dance/Freestyle-Contest weltweit ist.

Wie viele Fahrer sind da mitgefahren? Gute Frage…ich schätze mal so 100 insgesamt…

Wie ist das gesamte Niveau? Gibt es noch eine Chance für Neulinge, da mitzufahren, oder ist das Niveau so hoch, dass man nur durch hartes Training eine Chance auf Erfolg hat?
Klaro! Immer hin da!!! Dafür gibt es ja neben dem Pro-Contest auch den Amateur-Contest für ungesponserte Fahrer. Es ist, auch wenn man beim ersten Contest vielleicht etwas aufgeregt ist, sehr cool, sich dort inspirieren zu lassen. Es ist so eine Art Familientreffen des Longboard-Dancings. Die Longboarder sind alle sehr offenherzig.

Du hast ja in der Kategorie „Sponsored“ gewonnen. Wer sind Deine Sponsoren und seit wann wirst Du schon gesponsert?
Das fing 2012 an, und bis jetzt sind es Bolzen Trucks, Solala Longboards, Schichtwechsel Skateshop, FÄDD Antimode und SOUL Headphones.

 

Kannst Du vom Longboarden leben?
Haha, davon nicht, aber dafür! Das ist auch sehr viel cooler, weil ich dadurch sehr frei und unabhängig bin.

Dein Board-Sponsor Solala Longboards ist eher eine kleine Marke. Gab es schon Angebote von „großen“ Marken?
Ja, schon. Aber es gab bisher einfach noch kein perfektes Dancer-Brett. Diese ganze Brett-Wissenschaft ist ein Kapitel für sich. Für mich muss ein Brett als Erstes gut durch die Luft fliegen. Dann muss es leicht und bruchstabil sein und ein unterstützendes Shape haben. Gerade bei den Shapes gibt es auf dem Dan-cer-Markt noch richtig Luft nach oben. Die Shapes werden nämlich viel zu oft nicht ent-wickelt, sondern einfach gezeichnet. Jeder gu-te Dancer kann auch auf einem geraden Stück Holz mit Rollen fahren. Wenn Glas oder Kohlefasern verbaut sind, heißt es noch lange nicht, dass sie gut verklebt sind, denn das er-fordert sehr viel Präzision und Know-how. Je-des Brett geht irgendwann kaputt, und bei me-inen Freunden und mir dauert das auch bei diesen angeblich superhaltbaren Brettern nicht zu lange, die haben eben andere Schwachstellen. Der Akrobat hält für ein Holzbrett wirklich gut, ist einigermaßen leicht und hat Flex und Pop.

Inwiefern spielt das Board beim Dancen eine Rolle und inwiefern spielt der Solala Akrobat Deinem Style in die Karten?
Vielleicht muss man auch hier erstmal klar-stellen, dass es immer auf die perfekte Ab-stimmung aller Komponenten ankommt. Vor allem Flex und Lenkgummis, Breite, Konkave, Wheelbase und Achswinkel können bei rich-tiger Abstimmung zur Perfektion führen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie fein ich meine Achsen justiere…da lachen viele Leute, aber ich merke da einen sehr großen Unterschied. Ich bin jetzt eineinhalb Jahre mit dem Akrobat plus Bolzen-Achsen (50 Grad) plus Cult-ISM-Rollen unterwegs…die haben sich ganz gut ergänzt. Der leichte Rocker ist style-mäßig ’ne feine Sache!

 

 

Wie lange fährst du eigentlich schon Longboard?
Seit Oktober 2010. Da habe ich mir in Argen-tinien auf dem Schwarzmarkt erst wieder ein richtig geiles Skateboard zugelegt und dann ein Longboard ausgetestet. Man war das schnell…und das hörte gar nicht auf zu rollen! Und es ist ziemlich schnell gebrochen, hahaha.

Bist Du denn vorher schon geskatet oder hast Du Deine ersten Skate-Erfahrungen auf dem Longboard gesammelt?
Ja, ich hab‘ mich auch mal zwei Jährchen auf dem Skateboard versucht, das war auch ganz cool. Im Nachhinein weiß ich aber, dass die damals sehr schmalen und kurzen Bretter für meine Körpergröße und Schuhgröße nicht so 100prozentig passten. Dazu gibt’s bestimmt unterschiedliche Meinungen, aber ich finde auch heute noch, dass Skateboarder, die etwas kleiner sind, meistens mit einer ganzen Portion mehr Style unterwegs sind. Genau deswegen bleibe ich auch bei einer sehr lan-gen Planke, auch wenn es nötig ist, wesentlich stärker aufs Tail zu latschen bei den neuen Dancing-Brettern, von denen sich viele wieder Richtung Skateboard entwickeln.

Meinst Du, es ist von Vorteil, wenn man andere Boardsportarten ausprobiert hat?
Definitiv! Wenn ich wie gestern vom Snow-boarden wiederkomme und mich dann aufs Brett stelle, geht es switch und rückwärts viel flüssiger voran. Ich bin dann ja schon den ganzen Tag so rumgeschliddert. Ein guter Kumpel von mir ist eher Vollblut-Surfer als Longboarder. Wenn der aufm Brett steht, hat er einfach diesen megageilen, aggressiven Surf-Style…das sieht so aus, als würde direkt hinter ihm eine Welle brechen. Was mich aber richtig nach vorne bringt, ist es, längere Zeit mal ein anderes Shape zu fahren und das Neugelernte dann auf meine Haus- und Hof-Rakete zu übertragen.

 

Was macht für Dich die Faszination Longboarden aus?
Die Welt schnell, kreativ und stylish zu be-reisen, dabei draußen sportlich aktiv zu sein, und ’ne Menge Knalltüten kennenzulernen 😉

Wie oft gehst Du skaten?
Haha, jeden Tag, Alter! Im Ernst: Im Winter im Hoodie in der Mittagssonne, und wenn es reg-net, gehe ich mit untergezogenem Lycra sli-den, da ist Regen auf einmal richtig geil! Im Sommer sind dann endlich auch meine Warmduscher-Freunde dabei, und an unseren Standard-Spots ist dann auch mal wer anzutreffen.

Ich bewundere immer wieder, mit was für einem Ehrgeiz Du dabei bist und Heraus-forderungen angehst. Gab es eigentlich schon mal einen Trick, an dem Du verzwei-felt bist?
Haha, neee, dann vertage ich das Miststück auf später! Ich lerne sehr intuitiv: Wenn das Board irgendwie fliegt, gucke ich, was man daraus machen könnte, und wenn ein Trick sehr sicher wird, dann mache ich ihn an oder über Obstacles. Ich denke, dass ich mir damit schon in gewisser Weise zurechtlege, dass die Zeit auf dem Brett immer ein sehr geiles Erlebnis ist. Ich bin also heiß drauf, und es ist eher Spaß als Ehrgeiz.

Stört es Dich denn, dass das Longboarden mehr und mehr Mainstream wird oder unter-stützt Du die Entwicklung?
Im Prinzip versucht ja jeder, irgendwie einzigartig zu sein. Ich finde es schade, wenn man Longboarden für sich mal benutzt hat, um Spaß zu haben, cool zu sein oder whatever, und es Anderen nun nicht mehr gönnt. Ich habe Longboarding ja auch nicht erfunden…durch meine Tricks entwickle ich es aber weiter und gebe damit das zurück, was das Skaten mir gegeben hat und immer noch jeden Tag gibt.

 

 

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